#CampNaNoWriMo – Juli 2017

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An dieser Stelle findet sich (neben dem täglich aktualisierten Fortschrittsbalken) jeden Abend ein kleiner Logbuch-Eintrag, in dem ich ein bisschen über den aktuellen Schreibtag berichte. Je nach Lust und Laune wahlweise stumpf mit Wordcount oder auch ein bisschen inhaltlich aus dem Projekt Nachtsplitter.

[WICHTIGER HINWEIS: Die Einträge werden hier chronologisch von unten nach oben aufgeführt, d. h. der jeweils aktuellste Eintrag steht immer oben.]

Tag 3: Wenigstens etwas.

Aus Schuldgefühlen heraus habe ich mich auch mal wieder in der Vorlesung „Theoretische Elektrodynamik“ blicken lassen, in der ich es immerhin bis zur Pause nach den ersten 46 Minuten ausgehalten habe. Bis auf die ersten 10 Minuten habe ich diese Zeit tatsächlich ins Schreiben investiert. Das Ergebnis: 445 Wörter. Nicht viel, aber dafür, dass ich auf dem Handy geschrieben habe (was aufgrund der wahnsinnig kleinen Tasten gar nicht so einfach ist), ist das schon mal eine respektable Geschwindigkeit.

Tag 2: 1. Kommt es anders und 2. als man denkt.

Das Schreiben hat heute exakt 2 Minuten gedauert. Der gesamte Vorgang lässt sich wie folgt zusammenfassen: Manuskript auf. Ergebnisse von Tag 1 lesen. Manuskript zu. Das war es dann für den Tag auch schon wieder. An Tag 3 wird dann erst einmal alles, was bisher geschrieben wurde, wieder umgeschrieben.

Notiz an den Autor: Dies hier ist keine Autobiographie, sondern ein Roman, der den Leser nicht schon auf der ersten Seite langweilen soll. Liebe Grüße, Renaris Arletblath.

Aber mal was anderes: Ich glaube, wenn das Projekt vom Tisch ist, schreibe ich neben weiteren „normalen“ Romanen auch Bücher für jüngere Leser (wird wohl auf altersmäßig ca. 10 – 15 Jahre hinauslaufen). Das erste Projekt ist als Gemeinschaftsprojekt mit Beginn im vierten Quartal 2017 geplant. Außerdem wird ein weiteres Projekt gekonnt eine Brücke zwischen Steam- und Cyberpunk schlagen. Wie genau weiß ich noch nicht, aber damit war der Tag bei viel zu viel Skyrim wenigstens nicht komplett für die Katz.

Tag 1: Immerhin ein Anfang

Zugegeben, vom ersten Tag des Camps hatte ich mir mehr erhofft. Das Ergebnis des heutigen Tages: Lausige 987 Wörter in exakt 118 Minuten. Das ist verdammt langsam und ich weiß, dass ich deutlich mehr schaffen kann. Aber immerhin: Dafür, dass ich in letzter Zeit schreibtechnisch etwas „eingerostet“ bin, war das schon mal ein netter Anfang. Okay, das Ziel ist auch ziemlich ambitioniert, wenn nicht gar größenwahnsinnig. Egal, Morgen ist auch noch ein Tag.

Bevor es losgeht…

Finch scharrt schon ordentlich mit den Füßen und wartet sehnsüchtig darauf, dass er endlich wieder Wörter zu fressen bekommt. Seine Wochenration (immerhin 2800 Wörter) sollte er wenn alles nach Plan läuft im Juli pro Tag bekommen. Allerdings: Selbst für meinen Größenwahn ist das Ziel wahnsinnig hoch angesetzt und in der ersten Hälfte des Monats hänge ich noch teilweise in der Uni rum, bevor dann meine wohlverdienten (ich habe dieses Semester überhaupt nichts geschafft) Semesterferien anfangen und ich wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge habe. Aber da Schriftsteller in Deutschland kein offizieller Beruf ist, muss ich wohl oder übel Zeit in meine Ausbildung investieren und es gibt weitaus schlechtere Alternativen als ein Physikstudium.

Und dennoch kommt die Option, das Camp nicht zu gewinnen für mich dieses Mal gar nicht in Frage. Mal ganz abgesehen davon, dass ich nach mittlerweile 4 Niederlagen in Folge (gut, 2-mal bin ich gar nicht angetreten) einfach auch mal mein Ziel erreichen möchte, habe ich Marlen versprochen, bis zum 31.07. um Mitternacht einen abgeschlossenen Roman mit mindestens 92.000 Wörtern vorliegen zu haben. Also geht es für mich ab heute daran, im Accord auf meiner Tastatur rumzuhacken. Und: Da ich wie erwähnt immer noch Uni habe, wird mein BlackBerry seinen größten Vorteil endlich ausspielen können (Nein, im Ernst, ich habe mir ja nicht ohne Grund ein Handy mit physischer Tastatur gekauft).

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