Vom Ursprung eines Namens.

Wohin der Weg auch führen mag.



Gestern habe ich beleuchtet, warum ich einen Schlussstrich unter mein Projekt Tränenherz gezogen habe. Ab Morgen stürze ich mich dann erneut ins Gefecht. Mit einer komplett neuen Geschichte. Ich habe keine Ahnung, was am Ende dabei herauskommen wird, aber ich bin sehr auf die Erfahrung gespannt, die die Reise mit sich bringt. Also: Rucksäcke geschultert und die Stiefel geschnürt, es wird kein leichter Weg.

Dennoch bleibe ich optimistisch (dieses Mal ist es gleich richtig, Marlen 😛 ). Ich schaffe das und werde in 300 Tagen einen Roman fertiggestellt haben. Wie bereits erwähnt, möchte ich die Leser etwas besser einbinden und mit Informationen sowie Plänen etwas sparsamer umgehen, zumindest was ihre Ausschüttung ins Social Media angeht.

Aus diesem Grund wird es hier ab nächster Woche jeden Sonntag einen Werkstattbericht geben. Abgesehen davon gibt es zwischendurch immer wieder Kleinigkeiten zu lesen, die dann auf Twitter unter #ProjektCys laufen.

Wer sich über den Namen wundern mag: Da ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht weiß worum es bei dem Projekt gehen wird, geschweige denn einen Arbeitstitel habe, brauchte ich ein System, das auch mehrere Projekte eindeutig identifizieren kann, ohne dabei allzu sperrig zu werden. Unter uns: Die Projekte Schrödinger, Maxwell oder Heisenberg wären zwar ganz nett, sind bei der Zeichenbegrenzung auf Twitter aber eher hinderlich.

Deshalb bin ich irgendwann bei den sogenannten kanonischen Aminosäuren hängen geblieben, die in Aminosäuresequenzen (für die proteinogenen Aminosäuren) sogar ganz offiziell mit Dreibuchstabencodes dargestellt werden (nur Biologen schaffen es, öfter das Wort Aminosäure in einen Satz zu stecken). Für meine Zwecke optimal. Cys ist dabei die offizielle Abkürzung für Cystein. Wofür das Zeugs gut ist? Keine Ahnung, aber ich mag den Namen irgendwie.

Deine Meinung zum Artikel